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Kinderwunsch-HypnoBirthing-Wochenbett

Geburtsberichte unserer Hypnobirthing Babys

Meine Lieben Leser und Leserinnen, sie werden sicher Verstehen, das ich die Namen geschwärzt habe. Ich möchte die Privatsphäre der Familien schützen. Danke für Ihr Verständnis. 

Liebe Frau Vomberg,

endlich komme ich dazu, Ihnen von unserer wunderbaren Geburt zu berichten!! Ich könnte Ihnen am liebsten eine ganze Stunde lang davon erzählen =)

 Um es vorwegzunehmen: Der Start und Abschluss der Geburt entsprachen leider nicht unserer Vorstellung. Ich möchte aber behaupten, dass wir das Bestmögliche daraus gemacht haben.

Unsere kleine Anika wollte einfach nicht von alleine kommen. Wir haben gewartet und gewartet. Die Ärzte und Hebammen wussten leider sehr gut, wie die Nervosität der Eltern noch zu steigern war. Schließlich erinnerte ich mich an meine Mutter und Schwester, bei denen die Wehen auch nie von alleine oder nur sehr spät kamen. Wie dem auch sei, wir haben uns am 12. Tag nach Termin zu einem Einleitungsversuch hinreißen lassen. Getan hat sich allerdings nichts, Anika ließ sich überhaupt beeindrucken. Wahrscheinlich sollte es auch so sein, denn an diesem Dienstag war das Krankenhaus Kösching sehr voll. In der vorangegangen Nacht gab es wohl aufgrund eines Gewitters viermal so viele Geburten wie sonst. Die Kreißsäle waren überfüllt, alle Einzelzimmer belegt und generell war die Stimmung sehr unruhig. Nachdem wir die Nacht (auf eigenes Risiko!) zu Hause verbrachten, machten wir am nächsten Morgen den zweiten Einleitungsversuch (wieder mit Gel). Mittags setzten dann endlich die Wehen ein, unglücklicherweise in einem durchgängigen 1,5-Minuten-Rhythmus. Am Nachmittag öffnete sich der Muttermund innerhalb kürzester Zeit vollständig, so dass ich dann am späten Nachmittag selbst realisierte, dass sich mein Kind auf den Weg machte.

Dieser rasche Geburtsverlauf war zwar sehr ermüdend, doch mein Mann war mir während der gesamten Zeit eine sehr große Hilfe. Er gab mir zu trinken, zu essen, machte mit mir Entspannungsübungen, las mir lustige bayerische Geschichten vor und wärmte meine Füße. Immer wieder erinnerte er mich an die richtige Atmung, was mir jedes Mal die Schmerzen erleichterte.

Bei der Hebamme hatten wir Glück: Durch den gemeinsamen Geburtsvorbereitungskurs kannte sie unsere Einstellung. Sie ließ uns abgesehen von den CTG-Kontrollen in Ruhe, schlug keine weiteren Eingriffe vor und ermöglichte uns damit eine sehr angenehme und entspannte Atmosphäre.

Als ich mein Kind schon sehr weit unten im Becken spürte, kam mein Arzt dazu. Ich fühlte mich nach wie vor ruhig und gefasst und hatte keine Eile. Ich atmete rhythmisch mit den Geburtswellen. Er machte sich allerdings große Sorgen um die abfallenden Herztöne unserer Tochter und schlug vor, die Stellung zu wechseln (ich verbrachte bis dahin die Geburt im Stehen). Schließlich bat er mich: „Frau Betz, ich weiß, Sie haben sich anders auf die Geburt vorbereitet und ich weiß, dass Sie nicht pressen wollen. Aber ich bitte Sie inständig, das Kind nun zügig herauszudrücken!“. Als ich immer noch zögerte, wechselten wir auf die Liege (seitlich mit angezogenen Beinen liegend) und als mein Arzt damit „drohte“, das Kind anzuschieben, presste ich Anika in vier Zügen heraus (18:46 Uhr, 3590g, 52cm). Sie hatte die Nabelschnur zweimal um den Hals gewickelt, war aber ansonsten sehr ruhig und entspannt. Verletzt habe ich mich trotz des raschen Endes kaum, eine große Erleichterung für mich! Mit unserer kleinen Anika konnten wir dann etwa zwei Stunden ungestört im Kreissaal bleiben und uns begeistert kennenlernen.

Erst im Nachhinein habe ich verstanden, dass es trotz der ungeplanten Eingriffe doch sehr gut bei uns lief. Das Lob meines Mannes, die Aussage meines Arztes („Frau    , ich muss ehrlich zugeben, dass sie meine Erwartungen mehr als übertroffen haben.“) und die unserer Hebamme („Endlich einmal wieder einer normale Geburt. Ihr habt mir gezeigt, dass es möglich ist Berge zu versetzen, wenn man nur will.“) haben mich schon ein bisschen stolz gemacht.

Liebe Frau Vomberg, ich denke immer wieder gerne an diese Geburt und möchte mich bei Ihnen bedanken, dass Sie uns das ermöglicht haben! Durch die Vorbereitung bei Ihnen hatte ich keine Angst mehr und wir wussten immer, was zu tun war. Ich bin Ihnen unendlich dankbar dafür!

Viele liebe Grüße

Hallo Frau Vomberg,


bei uns gibt es wunderschöne Neuigkeiten: am 28.07. sind mein Mann und ich Eltern des kleinen Simon geworden! Klein und zart ist er, aber gesund!

Die Geburt unseres Simon war ein wunderschönes Ereignis! Nie hätte ich gedacht, dass eine Geburt so etwas Wunderbares, Magisches sein kann. 
Simons Geburt wurde eingeleitet, da festgestellt wurde, dass er nicht mehr richtig wächst; er war zwar noch gut versorgt, aber es war nicht klar, wie lange das so bleiben würde. Daher die Empfehlung der Ärzte, einzuleiten. Ich war davon überhaupt nicht begeistert und hatte große Sorge, die Geburt würde nun so ganz anders ablaufen, als ich mir das im Vorhinein so vorgestellt hatte. Von mehreren Seiten hatte ich gehört, dass eingeleitete Geburten länger dauern und sehr schmerzhafte Wehen ohne echte Pausen produzieren. Andererseits war die Sorge, unser Kind könne tatsächlich irgendwann schlecht versorgt sein, zu groß, um der Einleitung zu widersprechen. Also wurde am 28.07. eingeleitet. 
Glücklicherweise hatte ich ein paar Wochen zuvor im Internet auf einer HypnoBirthing-Seite einen Geburtsbericht einer Frau gelesen, die auch eingeleitet wurde und bei der die Geburt insgesamt ganz anders ablief als geplant, aber dennoch sehr schön war. Ich versuchte, immer daran zu denken und die anderen, angsterzeugenden Geschichten auszublenden. Dadurch, dass es letztlich auch unsere freie Entscheidung war, der Einleitung zuzustimmen, hatte ich zumindest das Gefühl, dass nicht von Anbeginn an alles „unkontrolliert“ verlief, sondern wir das Zepter noch ein wenig in der Hand hatten ;-).
Ich hatte alle Hypnobirthing-Unterlagen mit ins Krankenhaus genommen (wir wussten ja nicht, wie lange der Geburtsbeginn möglicherweise auf sich warten lassen würde) und mein Mann hat mir im KH die geburtseinleitende Ballonfahrt vorgelesen. Ich habe mir vorgestellt, wie ich mit dem Abwerfen der Kiste alle angsterzeugenden Schauergeschichten zum Thema „Einleitung“ abwerfe und mich von negativen Gedanken frei mache. 
Man kann natürlich nicht sagen, was genau diese Visualisierungen bewirkt haben bzw. welchen Einfluss genau die Entspannungsübungen und die Vorbereitungen in den Wochen zuvor auf Geburtsbeginn und Geburt hatten, aber von den ersten wirklich klitzekleinen Wellen bis zur Geburt unseres Simon vergingen gerade einmal 6 Stunden; und in den ersten 3 Stunden bin ich noch durch das Krankenhaus gelaufen, habe mein Zimmer auf der Wöchnerinnen-Station bezogen, den Koffer ausgepackt etc. ;-) Gerade bei den ersten, leichten Wellen habe ich gezielt versucht, die Ruhe- und Wellenatmung durchzuführen, was auch gut gelang. Später, in den letzten 2 Stunden, war mir ein bewusstes Atmen nicht mehr möglich; ich habe einfach versucht, so lange und so tief wie möglich ein- und auszuatmen. Letztlich hat mein Körper sein „Geburtsprogramm“ abgespult, und meine Aufgabe war es, dafür zu sorgen, dass er das kann. Mein Mann war mir dabei eine tolle Hilfe; er hat die Light Touch-Massage gemacht und mir immer wieder etwas zu trinken angeboten. Das hatte er definitiv aus Ihrem Kurs mitgenommen, und das war super, denn mein Mund war immer trocken, aber ums Trinken hätte ich mich nicht kümmern wollen. Obwohl wir niemanden im Kreißsaal vorher kannten, verhielten sich die Hebamme und die Ärztin genau so, wie es für uns perfekt war. Sie haben begleitet und wenn wirklich nötig, etwas gesagt oder interveniert, sich ansonsten aber zurückgehalten (und das, obwohl ich vorab keine Geburts-Wunschliste abgegeben hatte, und am Tag selbst keine Zeit mehr war, so etwas zu besprechen). Die Atmosphäre war ganz ruhig, und trotzdem fühlte ich mich jederzeit sehr gut aufgehoben. Einzig daran, dass die Hebamme zu einem relativ späten Zeitpunkt nochmal aus dem Kreißsaal ging, hat man gemerkt, dass wir nicht die einzigen waren, die sie betreuen musste. Hätte sie uns aber nicht gesagt, dass viel los sei, hätten wir es aufgrund der Ruhe im Kreißsaal-Bereich überhaupt nicht gemerkt.

Enge Freundinnen, die wussten, dass wir den Kurs bei Ihnen gemacht haben, haben mich nun gefragt, ob ich glaube, dass der Kurs etwas gebracht hat/den Geburtsverlauf beeinflusst hat. Na ja - man kann im Nachhinein ja nicht sagen, wie die Geburt verlaufen wäre, wenn wir den Kurs nicht gemacht hätten. Was ich aber definitiv sagen kann, ist, dass meine Zeit vor der Geburt ohne den Kurs nicht so frei von angstbesetzten oder sorgenvollen Gedanken gewesen wäre. Und dass ich gezielt darauf geachtet habe, dass mir keiner „Schauergeschichten“ unterbreitet, das ist auch ein Ergebnis des Kurses. Und ich glaube auch, dass es ganz wesentlich mit dem Kurs zu tun hat, dass mein Mann die Geburt auch entspannt erleben konnte (und v.a. eine „Aufgabe“ hatte). Und dass ich die Geburt als ein ganz wunderbares, magisches und bezauberndes Ereignis erleben konnte, und dass zu keinem Zeitpunkt bei mir Angst oder Panik aufkam, weil ich einfach wusste, der Körper macht das schon, ich muss einfach dabei bleiben und mithelfen, das schreibe ich auch dem Kurs zu. Und: dass die Geburt so schnell verlief und sich der Muttermund so schnell öffnete (nur 1 Stunde vor der eigentlichen Geburt war er noch bei 2-3 cm!), das schreibe ich auch den Visualisierungen und Entspannungsübungen zu.
Also auf die Frage, ob mir der Kurs etwas gebracht hat, kann ich definitiv „JA“ antworten. Er hat dazu beigetragen, mir das schönste Erlebnis meines Lebens zu bescheren :-)

Viele Grüße und vielen Dank für die tolle Vorbereitung im Rahmen des Kurses!

Ach so, und was mir ein Anliegen wäre (falls sich das in Ihren Kurs einbauen lässt bzw. Sie das nicht ohnehin schon sagen und ich es nur vergessen habe): erwähnen Sie, dass eine Einleitung KEIN Grund für tagelanges Warten auf den Geburtsbeginn sein muss und KEIN Grund, HypnoBirthing über Bord zu werfen. Ganz im Gegenteil: vor dem Hintergrund meiner Erfahrung ist es eher eine spannende Herausforderung, GERADE bei einer Einleitung mit Visualisierungen etc. selbst „nachzuhelfen“. Dass ich den Bericht dieser Frau gelesen hatte, die „trotz“ Einleitung eine schöne HypnoBirthing-Geburt hatte, hat mir in meiner Situation nämlich total geholfen und mir Mut und Zuversicht gegeben; und genau das braucht es ja :)

Viele Grüße!