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Baby-Blues oder Postpartale Depression?

Die Gemütszustände, in die eine Mutter rund um die Geburt des Kindes geraten kann, gliedern sich vorrangig in drei verschiedene Kategorien:

das postpartale Stimmungstief (auch Baby-Blues genannt), die postpartale Depression beziehungsweise Angst - und Zwangsstörung und die postpartale Psychose. Diese Gruppen stehen nicht isoliert nebeneinander, sondern gehen oft fließend ineinander über. 

Als Baby-Blues bezeichnet man ein kurzes Stimmungstief innerhalb der ersten 14 Tage nach der Entbindung, von dem ca. 50 bis 80% aller Mütter betroffen sind. Er entsteht meist   zwischen dem dritten und fünften Tag und dauert wenige Stunden bis maximal einige Tage an.

Da es sich beim Baby-Blues um eine zeitlich begrenzte und häufig vorkommende Erscheinung handelt, gilt er als nicht behandlungsbedürftige Folge der körperlichen, hormonellen und psychischen Umstellung. Die Einordnung des Baby-Blues als Normalzustand darf jedoch nicht zur Folge haben, dass ihm keine Beachtung geschenkt wird.

Wenn die schlechte Stimmung ungewöhnlich lange anhält kann die das erste Anzeichen einer Depression sein.


Test zur Erkennung einer postpartalen Depression :

Quellenangabe: Edinburgh-Postnatale-Depression-Scale-Test zur Selbsteinschätzung von Cox, Holden und Sargovsky(1987); übersetzt durch  Schatten & Licht e.V

 I.     Ich konnte lachen und die schöne Seite des Lebens sehen. 

  • 0   So wie immer. 
  • 1   Nicht ganz so wie früher. 
  • 2   Deutlich weniger als früher.  
  • 3   Überhaupt nicht.

      
II.     Ich konnte mich so richtig auf etwas freuen.

  • 0   So wie immer. 
  • 1   Etwas weniger als sonst. 
  • 2   Deutlich weniger als früher. 
  • 3   Kaum.    

  
III.    Ich habe mich grundlos schuldig gefühlt, wenn etwas schief ging. 

  • 3   Ja, meistens.  
  • 2   Ja, gelegentlich.  
  • 1   Nein, nicht sehr oft.  
  • 0   Nein, niemals. 

    
IV.    Ich war aus unerfindlichen Gründen ängstlich oder besorgt.

  • 0   Nein, gar nicht. 
  • 1   Selten.  
  • 2   Ja, gelegentlich.   
  • 3   Ja, sehr oft. 

   
V.    Ich erschrak leicht oder geriet grundlos in Panik.   

  • 3  Ja, sehr häufig. 
  • 2   Ja, gelegentlich. 
  • 1   Nein, kaum.  
  •  0   Nein, überhaupt nicht. 

    
VI.   Ich fühlte mich durch verschiedene Umstände überfordert.  

  • 3  Ja, meistens konnte ich die Situationen nicht meistern. 
  • 2  Ja, gelegentlich konnte ich die Dinge nicht so meistern wie sonst.
  • 1  Nein, meistens konnte ich die Situation meistern.
  •  0  Nein, ich bewältigte die Dinge so gut wie immer. 

 
VII.  Ich war so unglücklich, dass ich nur schlecht schlafen konnte. 

  • 3  Ja, meistens.  
  • 2  Ja, gelegentlich.  
  • 1  Nein, nicht sehr häufig. 
  •  0  Nein, gar nicht.

    
VIII. Ich habe mich traurig oder elend gefühlt.   

  • Ja, meistens.  
  • 2  Ja, gelegentlich.  
  • 1  Nein, nicht sehr häufig.  
  • 0  Nein, gar nicht.

    
IX.   Ich war so unglücklich, dass ich weinen musste.  

  • 3  Ja, die ganze Zeit.  
  • 2  Ja, sehr häufig. 
  • 1  Nur gelegentlich. 
  • 0  Nein, nie.  

     
X.    Ich hatte den Gedanken, mir selbst etwas anzutun.   

  • 3  Ja, recht häufig.  
  • 2  Gelegentlich. 
  • 1  Kaum jemals. 
  • 0  Niemals.   

Bitte markieren Sie die Antwort, die am ehesten beschreibt, wie Sie sich in den letzten sieben Tagen gefühlt haben, nicht nur, wie Sie sich heute fühlen. Bei einer Gesamtpunktzahl von 12 und darüber liegt die Vermutung nahe, dass Sie an einer postpartalen Depression leiden.   

Wenn Sie noch Fragen zu diesem Thema haben, können sie gerne anrufen, natürlich können sie uns auch eine E-Mail senden.